Titelseite
Unsere Chemiesammlung
Unsere umfangreiche Chemie-Sammlung wird von Lehrerinnen und Lehrern anderer Gymnasien oder des Studienseminars hinsichtlich ihrer Ausstattung mit Chemikalien und experimentellem Gerät mit großem Neid betrachtet. Durch mehrere größere Spenden bei der Auflösung von Abteilungen verschiedener Institute, von Privatpersonen und durch den Verband der Chemischen Industrie konnten die schuleigenen Mittel in den letzten Jahrzehnten sehr sinnvoll ergänzt werden. Somit ist heute ein analytisches und präparatives experimentelles Arbeiten in allen Klassenstufen möglich. Schon frühzeitig wurde mit der Anschaffung eines einfachen, preiswerten Systems zur Auswertung von Messreihen mit Hilfe von Computerprogrammen begonnen. Es bewährt sich im Einsatz bei anspruchsvollen Facharbeiten, bei Projekttagen und im Abitur, aber auch im alltäglichen Unterricht. Der Unterricht wird durch Praktika im Göttinger XLAB und Exkursionen in das Wasserwerk und die Kläranlage unterstützt. Schülergruppen besuchen die „Tage der offenen Tür“ in Göttingen und Clausthal. Kurse zur Begabtenförderung in den Klassenstufen 9/10 und im Rahmen des Kooperationsverbundes mit drei Grundschulen werden durchgeführt.
Stundentafel
Die Fachkonferenz Chemie musste sich in den vergangenen Jahren unverhältnismäßig oft mit Änderungen in Bezug auf die Stundentafel und die Rahmenrichtlinien auseinander setzen. Im Jahr 2002 wurde festgelegt, dass die Chemie statt in der neunten Klasse schon in Klasse 7 mit einer bzw. zwei zusätzlichen Unterrichtsstunden beginnen sollte. Dazu passende Rahmenrichtlinien wurden 2003 als Empfehlungen veröffentlicht. Im Jahr 2004 wurde nach Auflösung der Orientierungsstufen die Stundentafel erneut verändert und Curriculare Vorgaben für die Klassen 5 und 6 herausgegeben. 2005 erschienen die Fortführungen zu den Empfehlungen für das Gymnasium Schuljahrgänge 7-10. Die vorliegenden Empfehlungen und die zur Fortführung des Schuljahrgangs 6 ergänzen die Rahmenrichtlinien für das Gymnasium – Schuljahrgänge 7-10, Chemie von 1994. Die dortigen Ausführungen zu den Aufgaben und Zielen des Faches, der Organisation des Unterrichts und zur Leistungsbewertung sind weiterhin richtungsweisend. Die vorliegenden Empfehlungen sind übergangsweise für die Schuljahrgänge verbindlich, die ab dem Schuljahr 2005/2006 in das 7. Schuljahr eintreten. Weiterhin gelten die „Bildungsstandards für den Mittlerer Schulabschluss“ im Fach Chemie. Gegenwärtig befindet sich das „Kerncurriculum für das Gymnasium, Schuljahrgänge 5-10, Naturwissenschaften“ in der Anhörung des niedersächsischen Landtags. Es soll zum Schuljahr 2007/2008 in Kraft treten.
Sek. II
Für die Sek. II gelten weiterhin die Rahmenrichtlinien aus dem Jahr 1997. Des Weiteren sind ab dem Abitur 2007 „Einheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Chemie“ der Kultusministerkonferenz und die „Thematische Schwerpunkte“ für die verschieden Abiturjahrgänge (http://www.nibis.de/nli1/gohrgs/zentralabitur_2007/07chemie.pdfZentralabitur-Themen 2008, Zentralabitur-Themen 2009) zu beachten.
Curriculum Chemie
Das Schulcurriculum Chemie für die Sek. I gibt in Kurzform einen Überblick über die von der Fachkonferenz zur Erprobung festgelegten fachlichen Inhalte des Chemieunterrichts in den einzelnen Klassenstufen. Die Reihenfolge der einzelnen Themen innerhalb eines Schuljahres wird dadurch nicht festgelegt.
Leistungsbewertung
Bei der Beurteilung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler stehen die mündliche und fachspezifische Mitarbeit im Vordergrund.