Wie alt wird ein Regenwurm? Welches ist der größte Käfer? Wie schnell fliegt eine Libelle? Wie gut kann eine Biene sehen? Kann man durch Küssen schwanger werden? Warum werden die Blätter vieler Kastanienbäume schon im Sommer trocken und braun? Wie funktioniert Blutdoping? Was ist der Lotuseffekt?
Solche und ähnliche Fragen tauchen im Biologieunterricht der Mittelstufe immer wieder auf. In den vergangenen Jahrzehnten lagen die didaktischen Schwerpunkte des Biologieunterrichtes in dieser Klassenstufe eher auf monographischen Basisinhalten, d.h. ausgehend von exemplarischen Beispielen im Tier- und Pflanzenreich wurde die Formenvielfalt und ihre funktionale Angepasstheit an verschiedene Lebensräume betrachtet, wurden darüber hinaus vergleichende Betrachtungen morphologischer Formen angestellt als Vorbereitung auf den Evolutionsunterricht in der Oberstufe, wurden systematische Kennübungen aus Tier- und Pflanzenreich durchgeführt u.ä.
Die explosionsartige Zunahme an Kenntnissen und Erkenntnissen in der Biologie, die gespeist wird aus den vielfältigen Teilgebieten des Faches, der Biochemie und Molekulargenetik, der Biotechnologie und Gentechnik, der Neurobiologie, aus dem äußerst komplexen Gebiet der Ökologie, aus noch jüngeren Wissenschaftszweigen wie z.B. der Bionik und anderen Disziplinen der sog. „Angewandten Biologie“, hat mittlerweile eine Umorientierung der didaktischen Auswahlprinzipien für die Mittelstufe notwendig gemacht. Seit August 2007 gilt als Grundlage für das Schulcurriculum in der Mittelstufe das Kerncurriculum I.
Der Unterricht in Klasse 10 richtet sich nach dem Kerncurriculum I, wobei nach Erschließung der Zellebene in den Klassen 5-9 nunmehr die Erschließung der molekularen Ebene den Mittelpunkt bildet. Somit vermittelt die Behandlung der Bausteine Cytologie, Fortpflanzung und Vermehrung in der höchsten Klassenstufe der Sek I den Zugang zum Baustein der Molekulargenetik und Reproduktionsbiologie auf einem die Arbeit in der Oberstufe vorbereitenden, abstrakteren Niveau.
Für die Kursstufe gilt das neue Kerncurriculum II.
Arbeitsgrundlage für die Vorbereitung auf die Abturprüfung stellen die einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Biologie (EPA) dar.
Aus Rücksicht gegenüber Wiederholern hat das Kultusministerium für den Jahrgang Q2 (Abitur 2012) eine Übergangsregelung festgelegt. Deshalb gibt es auch für diesen Jahrgang ein letztes Mal eine verbindliche Themenvorgabe.
Fachbezogene Hinweise für das Zentralabitur 2013 im Fach Biologie finden sich hier.
In dieser Gruppe treffen sich Schüler aus den Jahrgängen 6/7, um unter der Leitung von Frau Sommer, naturwissenschaftliche Phänomene unter die Lupe zu nehmen. Im Vordergrund steht dabei der direkte Kontakt mit dem Problem in Form von Experimenten oder natürlichen Objekten. Wie gewinnt man Joghurt, Butter und Sahne aus Milch? Welche Schokoladensorte enthält am meisten Zucker und Fett? Was brennt an einer Kerze? Warum schwimmt ein Fisch? Wer stellt das kreativste Brausepulver her? Unter welchen ökologischen Bedingungen fühlt sich ein Regenwurm am wohlsten? Wie gelingt es Cremes gleichzeitig fettig und wässrig zu bekommen? …
Die Schüler und Schülerinnen lernen nebenbei wichtige naturwissenschaftliche Arbeitstechniken kennen und erfahren, wie man sich wissenschaftlichen Fragestellungen nähert.
Zudem organisiert der Kurs nebenbei die Aktion Energie-Checker an der Schule. Wir wollen unsere Schulgemeinde zu einem energiebewussten Umgang motivieren.
Die Fachgruppe Biologie besteht im Moment aus zehn Fachkolleginnen und -kollegen.
Fachobfrau: Renate Stein-Grubic
Elternvertreter: Eva Bethe, Rolf Huchthausen
Schülervertreter: Jill Iben (Jg.6), Naciye Göksu (Jg.10)
