Einführung
Religionsunterricht - mehr als Papst

"Katholiken – sind das nicht die mit dem Papst? Die dürfen doch keine Pille nehmen und müssen jeden Sonntag zur Kirche, oder???"

Wer nur diese Bilder mit Katholiken verbindet, der sollte am Besten in den Unterricht von Cornelia Schmidt und Thomas Schröder kommen. Von der fünften Klasse bis zur Oberstufe diskutieren hier katholische und nicht-katholische Schülerinnen und Schüler ebenso über allgemein-menschliche Fragen wie z.B. „Sinn des Lebens – Gerechtigkeit und Nächstenliebe – Freundschaft/Liebe/Sexualität – Leben und Tod“ wie über die spezifischer christlichen Themen „Bibel – Gott –  Schöpfung – Jesus Christus – Kirche“. Der Blick über den Tellerrand, zu Juden, Muslimen und den anderen Weltreligionen kommt natürlich nicht zu kurz.

Dabei muss niemand Angst haben, weil er noch nie in einem Gottesdienst war oder die vielen Heiligen nicht kennt: Erwartet wird, dass jeder Schüler sich offen mit den Themen auseinandersetzt. Im Rahmen von intensiver Textarbeit mit der Bibel und dem Lehrbuch, aber auch von Meditationen, Rollenspielen, Interaktionsübungen; Liedern und zeichnerischen Umsetzungen der Themen findet sicherlich jeder Möglichkeiten, seine individuellen Talente einzusetzen.

Zum Unterricht gehören auch Exkursionen in nahe gelegene Kirchen und kirchliche Einrichtungen (Caritas, klösterliche Gemeinschaften,… ), gemeinsam gestaltete Gottesdienste und Andachten sowie – sofern möglich – die Teilnahme an Kirchentagen, Taizé-Treffen etc.
Kooperationspartner sind dabei die Kirchengemeinden der Umgebung.

Ziel des schulischen Religionsunterrichtes ist es, den Jugendlichen aus der christlichen Tradition heraus Impulse für ihre Lebensgestaltung und die Beantwortung der Sinnfrage zu geben und sie zur Auseinandersetzung mit dem christlichen Menschenbild und der christlichen Ethik herauszufordern. Zugleich will der Unterricht zum Verständnis unserer vom Christentum geprägte europäischen Kultur und Geschichte beitragen und die Jugendlichen mit religiösen Formen und Symbolen bekanntmachen.  

Eine enge Kooperation mit dem evangelischen Religionsunterricht sowie mit dem Fach Werte und Normen ist selbstverständlich.

Curriculum

Leittemenplan nach dem Kerncurriculum Religion für die Jahrgänge 5-10:

 

Anthro-

pologie

Christolo-

logie

Theo-

logie

Ekkle-

siologie

Ethik

Religi-

onen

im

Dialog

Jg. 5 Der Mensch als Geschöpf Gottes    

Glauben und Leben in verschie-denen Kirchen

Kinder Gottes in der Welt  
Jg. 6   Zeit und Umwelt Jesu Rede von und mit Gott     Entdeckung der Religionen
Jg. 7

 
Jesus und seine Botschaft vom Reich Gottes Gottes-vorstellungen     Begegnung der Religionen
Jg. 8 Der Mensch auf der Suche nach Identität und Glück ? Ethik     Der Heilsan-spruch der Kirche und die Ökumene

 
Identität und verant-wortliches Handeln    
Jg. 9       Kirche in Ausein-ander-setzung mit Staat und Gesellschaft Auf der Suche nach gelingendem Leben Verant-wortung der Welt-religionen für Mensch und Welt
Jg. 10 Die Endlichkeit des Menschen Jesu Tod und Auferstehung Gottesglaube und Gotteszweifel      

 

Hinweise für "Anfänger"
Die Bibel

Um die Arbeit zu vereinfachen, sollte jeder Schüler zu Hause eine Bibel besitzen.

Im Unterricht wird die Einheitsübersetzung verwendet, aber für die häusliche Arbeit sind die Lutherbibel oder vergleichbare Bibelübersetzungen ebenso geeignet (im Zweifelsfalle Absprache mit der Lehrerkraft!).

Die Schulbücher werden in der Regel über die Schule bestellt. Im Moment verwenden wir:

  • Klasse 5/6: Iris Bosold und Dr. Wolfgang Michalke-Leicht (Hgg.), mittendrin 5/6 - Lernlandschaften Religion, Kösel Verlag 42012.
  • Klasse 7/8: Iris Bosold und Dr. Wolfgang Michalke-Leicht (Hgg.), mittendrin 7/8 - Lernlandschaften Religion, Kösel Verlag 42012.
  • Klasse 9/10: Iris Bosold und Dr. Wolfgang Michalke-Leicht (Hgg.), mittendrin 9/10 - Lernlandschaften Religion, Kösel Verlag 22011.

 

Ansprechpartner
Jesus

Über interessierte Nachfragen, hilfreiche Hinweise und konstruktive Kritik - auch zum Thema „Papst und Pille, Kirche und Kondome“, etc - freuen sich

Cornelia Schmidt und Thomas Schröder