Und wenn sie nicht gestorben sind...

Im Grimmwelt-Museum Kassel

Das Coolste in der Grimmwelt, meinten die Jungen, war das Schimpfwortrohr. Du musst etwas Unhöfliches wie „Dulli!“ hineinrufen und dann kommt etwas anderes aus der Zeit der Brüder Grimm zurück, wie „Stinkstiefel“.

Ein Vormittag im neuen Grimmmuseum Kassel, der „Grimmwelt“. Das hatten sich die Klassen 6c2 und 6b2 am 14. Januar 2016 vorgenommen. Sie fuhren mit ihren Klassenlehrern Annika Schröder und Thorsten Hesse im Bus nach Kassel, gespannt auf die berühmten Grimmmärchen und das dicke deutsche Wörterbuch, das die Brüder nur bis zum Buchstaben „F“ fertiggestellt hatten.

„Now watch me whip, watch me nae nae. Now watch me whip whip…” Wir sitzen im Bus und es ist total gemütlich, alle sind locker drauf. „Ein Hoch auf unseren Busfahrer“, kreischt Karl. „Es wäre einfacher, wenn ihr die Rucksäcke im Bus lasst“, tönt die Stimme von Herrn Hesse grad‘ durch das nicht funktionierende Mikrofon vorne im Bus. Und als wir aus dem Fenster schauen, bemerken wir, dass wir angekommen sind.

Wir Mädchen fanden übrigens das „Spieglein an der Wand“ am besten. Du musst „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ rufen, dann erscheint ein Kurzfilm mit ganz vielen Leuten, die sich alle nur darum streiten, wer der oder die Schönste ist. Am Schluss erkennen sie dich und sagen, dass du es bist. Doch dann sagt der Spiegel: „Du bist schön, aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als du.“ Die meisten sahen sich auch den Märchenfilm-Mix im Märchenkino an, wieder andere verirrten sich im Märchenwald oder wurden im Rotkäppchenhaus vom Wolf gefressen. Zum Schluss wären wir dann beinahe nur noch zu zehnt gewesen, weil alle eingeschlafen waren, gefressen worden waren oder sich verirrt hatten. Und irgendwann, als alle wieder den richtigen Weg gefunden hatten, von einem langen Dornröschenschlaf wachgeküsst oder aus dem Wolf herausgeschnitten worden waren, haben wir uns im Foyer wiedergefunden.

Dann ging es weiter zum Eislaufen und wir erinnern uns an ein Museum, in dem man viel selber machen konnte, wir tolle Papierbilder in 3D zur Entstehung des deutschen Wörterbuchs entdeckten und viele Sachen zum Hören und Sehen erlebten.

Text: Naomi und Teresa, 6c2

Eislaufen in der Eissporthalle Kassel

Nachdem wir einen schönen Besuch in der Grimmwelt hatten, fuhren wir zur Eissporthalle Kassel. Wir liehen uns Schlittschuhe aus, dabei gab es ein Problem, der Mann, der die Schlittschuhe auslieh, sprach nur Englisch. Zum Glück konnte sich unsere Lehrerin Frau Schröder mit dem Mann verständigen.

Nachdem endlich jeder Schlittschuhe hatte, setzten wir uns auf die Tribüne, zogen sie an und gingen auf´s Eis. Es war sehr glatt, viele hatten Probleme mit den Schlittschuhen, da sie ein bisschen abgenutzt waren. Etwas Musik war auch dabei. Unsere Lehrer machten mehrere Gruppenfotos. Wir hatten wirklich sehr viel Spaß, obwohl sich zwei doll wehgetan haben. Doch dann war ruckartig Schluss (nach ungefähr einer Stunde und 30 Minuten), als alle noch im Eislauffieber waren. Wir zogen unsere Schlittschuhe aus, gaben sie ab und gingen zum Bus, der schon auf uns wartete. Die Rückfahrt war ganz entspannt und wir kamen planmäßig um 14:58 Uhr am Corvi an.

Uns allen hat der Ausflug sehr gut gefallen. Danke an Annika Schröder und Thorsten Hesse für diesen schönen Wandertag.

Text: Christopher und Hannes G., 6c2
Fotos: Schröder

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