Auf dem Schulbauernhof

4. März 2026

Die fünften Klassen besuchten auch in diesem Jahr den internationalen Schulbauernhof in Hevensen. Hier gibt es die Berichte der Schüler:innen.

Bauernhofgeruch in der Nase

Die 5b berichtet vom Tag auf dem Bauernhof.

Unsere Klasse 5b war am 14.4.2026 auf dem Schulbauernhof in Hardegsen Hevensen. Am Morgen trafen wir uns am Bahnhof. Bis der Zug kam haben wir etwas Blödsinn gemacht und unser Kratzeis gegessen bis einer von uns gemerkt hat, dass er seine VSN-Karte nicht dabei hatte. Er musste sich dann  eine Fahrkarte kaufen. In Nörten-Hardenberg sind wir dann schon ausgestiegen und in den Bus umgestiegen. Als wir endlich ankamen, kam jedem der typische Bauernhofgeruch in die Nase. Dort waren sehr nette Leute sie haben sich alle Mitarbeitenden vorgestellt und was sie mit uns vorhaben. Die Aktivitäten hörten sich schon spaßig an. Wir wurden in Gruppen eingeteilt. Man konnte bis zum Frühstück zu den Schafen, den Rinder, den Hühnern, den Schweinen und den Ziegen gehen.

Nach dem Frühstück aus der Brotdose durften wir uns Aktivitäten aussuchen. Es gab die Aktivitäten   Backen, Kochen, Hühnerstall neu machen, Imker (also mit Bienen arbeiten) und Beet anlegen. Amal und ich hatten die Aktivität Gartenarbeit, aber natürlich gab es noch andere Kinder, die die Aktivität Gartenarbeit genommen hatten. Zusammen waren wir neun Kinder in der Gartengruppe. Wir haben auch die Ziege Pepe mitgenommen. Auf Pepe mussten wir die ganze Zeit aufpassen. Immer Zweier-Teams haben sich um Pepe gekümmert, wir haben alle 10 Minuten getauscht. In dem Garten haben wir als erstes den Boden mit einer Grepe ein bisschen angehoben. Als nächstes kam die Pendelhacke zum Einsatz, damit haben wir das Unkraut raus gehackt und dann aufgesammelt. Zum Schluss haben wir noch eine Gartenhacke benutzt, die hat den Boden schön weich gemacht, so dass man da gut Samen reinstecken konnte. Wir hatten Bohnen, die wir denn auch eingesetzt haben.

Als nächstes schauen wir uns die Aktivität Imker/"Mit Bienen arbeiten" an. Als Erstes mussten wir uns einen Schutzanzug anziehen, damit wir uns nicht verletzen oder gestochen werden. Nun sind wir zu den Bienen gegangen und haben uns erstmal ihr „Haus“ angeschaut und die Bienen bestaunt. Tatsächlich durften wir auch eine Bienenwabe in die Hand nehmen - es waren sogar noch Bienen dran und die Wabe war warm. Es war eine einmalige Chance, sich die Bienen aus der Nähe ansehen zu dürfen.

Die nächste Aktivität war Kochen. Als erstes haben wir uns die Zutaten zusammen gesucht, diese hatten wir schon am Morgen geschnitten. Wir haben einen Nudelauflauf gekocht – mit Nudeln natürlich und noch ganz vielen anderen leckeren und gesunden Sachen. Das zweite Gericht war ein Kartoffel-Brokkoli-Eintopf. Der war mit Käse überbacken und war eher etwas für die Erwachsenen, da die meisten Kinder keinen Brokkoli mögen. Trotzdem war es ein leckeres Essen. Die Kinder, die das Essen gekocht haben, wissen jetzt auch, wie viel Arbeit in so einem Essen steckt.

Die nächste Aktivität hat auch mit Essen zu tun, aber das Essen ist nicht warm, sondern kalt. Wisst ihr schon, was ich meine?

Richtig: Ich meine das Brot. Die Kinder, die das Brot gebacken haben, haben als erstes erfahren, wie das Korn zu einem Brot wird. Die Kinder haben nicht nur ein Brot gebacken, sondern direkt zehn Stück. Sie haben auch Butter dazu selbst gemacht - die viel leckerer war als gekaufte Butter, und sie hatte auch ein schönere Form, weil die Butter in Eiswürfelformen gegossen worden ist. Für die Kinder, die keine normale Butter mögen, gab es Kräuterbutter, aber man konnte auch ohne alles sein Brot essen. Das Brot war sehr lecker und hat allen geschmeckt.

Die letzte Aktivität war Hühnerstallausmisten. Diese Aktivität haben nur Jungs gemacht (Mädchen dürften auch, aber wir wollten nicht). Beim Ausmisten des Hühnerstalls haben die Jungs als erstes das Dach etwas abgerissen, sind auf dem Dach herumgeklettert und haben die Holzbalken nach unten auf einen Haufen gebracht. Danach gab es das selbst gekochte Mittagessen. Zum Schluss durften wir alle Tiere nochmal streicheln.

Ein tiertastischer Tag

Annika und Josephine aus der Klasse 5c berichten

Tiere füttern, Stall ausmisten, Schafe streicheln und noch vieles mehr, das kann man am besten auf dem Schulbauernhof in Hevensen. Die Klasse 5c war am 05.03.2026 da und hatte dort einen tiertastischen Tag.

Nach der Anreise wurden wir freundlich begrüßt und haben ein paar wichtige Regeln besprochen. Dann ging es endlich zu den Tieren. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und haben uns die Hühner, Schafe, Rinder, Schweine und Ziegen angesehen. Dabei sind ein paar lustige Sachen passiert: Eins der Schweine ist einfach, während es gestreichelt wurde, eingeschlummert. Dann haben wir die Ziegen in einen anderen Auslauf gebracht, aber leider ist eine Ziege dann weggerannt. Zum Glück wurde sie gerade so noch festgehalten.

Als wir dann ausgiebig gefrühstückt hatten, durften wir uns einen Workshop unserer Wahl aussuchen. Man konnte sich zwischen Kochen, Tierwohl, Hühner/Schweine-Versorgung und Ziegen/Eier-Workshop entscheiden.

Bei dem Kochworkshop hat die Gruppe, die aus vier Kindern bestand, vegetarisches Chili sin Carne zubereitet. Das Ganze wurde in einem riesigen Topf gekocht. Beim Schneiden der Zwiebeln haben einige Schüler geweint. Bei dem Tierwohl Angebot hat sich die Gruppe über das Wohl- und Unwohl der Tiere unterhalten. Wir haben herausgefunden, dass Schweine fast nur wegen ihres Fleisches gehalten werden. Außerdem werden sie zu fiesen Redewendungen benutzt: Man sagt z.B. „hier sieht es aus wie im Schweinestall!“ Eigentlich ist das ziemlich gemein.

Der Hühner/Schweine-Workshop war auch sehr spannend. Als erstes haben wir die Hühner in eine Box getragen, damit sie beim Stallausmisten nicht im Weg stehen. Danach wurde der ganze Mist weggebracht, aber es ist egal, ob man abergläubisch ist oder nicht, das hier ist echt lustig: Die schwarze Hofkatze lief über den Hof und ein paar Sekunden später fiel eine Schubkarre voller Mist um! Und als der Stall leer war, wurde noch das Streu reingestreut. Genauso haben wir es auch bei den Schweinen gemacht. Auch der Ziegen/Eier-Workshop war sehr interessant. Zuerst wurden Zweige für die Ziegen geschnitten, denn sie knabbern sehr gerne daran. Dann wurden die Eier aus dem Hühnerstall geholt und wurden für den Verkauf fertig gemacht. Als Letztes haben wir mit der Ziege noch einen Spaziergang gemacht.

Nach der harten Arbeit wurde erst einmal das leckere Mittagessen des Küchenteams gegessen. Zum Nachtisch gab es einen selbst gemachten Joghurt mit Kirschen. Eine Auszubildende (22) macht auf dem Hof eine Ausbildung zur Landwirtin. Sie macht hier ihre Ausbildung, weil es ihr Spaß macht, mit Tieren zu arbeiten. Am Nachmittag durften wir frei über den Hof laufen, um uns noch einmal alle Tiere anschauen zu können. Nun konnten auch Fotos von den Tieren gemacht werden.

Ein großes Dankeschön geht vor allem an die Besitzer des Schulbauernhofs, denn das Team hat uns einen tollen Tag ermöglicht. Danke auch an Frau Santowski und die Patinnen Svea und Theda, die mitgekommen sind.

Text und Fotos: Annika und Josefine aus der 5c

Die kleinen Ferkel im Saustall

Gleich morgens haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe ging zu den Hühnern und die zweite Gruppe durfte zu den Kühen und den Schafen gehen, um sie zu füttern. Direkt im Anschluss haben wir uns im Gemeinschaftsraum zusammengefunden und haben gemeinsam gefrühstückt. Dann haben wir wieder Gruppen gebildet. Diesmal war es die Mittagessen-Gruppe, die Ziegengruppe und die Stallgruppe. Während die zweite Gruppe den Ziegenstall ausmistete und mit den Ziegen spazieren gegangen ist und die zweite Gruppe das gleiche bei den Hühnern tat, hat die erste Gruppe das leckere Mittagessen vorbereitet. Die Ställe mussten von schmutzigem Stroh befreit werden und anschließend mit frischem Stroh, welches mit Schubkarren geholt wurde, wieder eingestreut werden.

Anschließend gab es das frisch zubereitete Mittagsessen. Es gab Nudeln mit Tomatensoße und zum Nachtisch Joghurt mit frischem Obst. Zum Schluss hatten wir noch genügend Zeit, um Fotos von dem Bauernhof samt aller Tiere zu machen. Besonders gut gefallen haben uns die kleinen Ferkel, die noch im Saustall mit ihrer Mutter gekuschelt haben. Abschließend haben wir Marco, dem Bauern noch Fragen stellen dürfen. Dabei kam heraus, dass man entweder Landwirtschaft oder Biologie studieren kann, um auf einem Bauernhof zu arbeiten, in vielen Fällen muss man dieses Studium nicht vorweisen und man wächst in die Aufgaben hinein. Er erklärte ebenfalls, dass der Schulbauernhof gegründet wurde, um Kindern die Natur und das Bewusstsein für die Herkunft der Nahrungsmittel zu Nahe zu bringen. Er erklärte uns noch sehr viel mehr, beispielsweise, dass die Kühe gegen die Blauzungenkrankheit geimpft werden. Dies ist eine Krankheit bei der, wie der Name sagt, die Zunge der Kühe sich blau verfärbt. Die Tiere bekommen Fieber und werden krank, in den schlimmsten Fällen kann es auch zum Tode führen.

Text: 5d; Fotos: Jaekel

 

Tiere brauchen viel Aufmerksamkeit

Die Klasse 5e besuchte am 6. März 2026 den Internationalen Schulbauernhof in Hevensen.
Johann Beulshausen berichtet für die Klasse 5e
 
Als wir heute Morgen auf dem Bauernhof ankamen, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, in die Hühner- und in die Rindergruppe. Die ca. 240 Hühner des Bauernhofes müssen morgens gefüttert werden (2 Eimer Futter und ½ Schaufeln Muschelkalk). Da die Hühner sehr zutraulich sind, kann man sie hochheben und tragen. Die Hühner haben auch etwas getrunken. Die Rinder fressen getrocknetes Gras. Sie haben Euter, die aber nur dann mit Milch gefüllt sind, wenn sie schwanger sind oder gerade ein Kälbchen haben.  Nachdem die Tiere versorgt waren, waren wir auch noch im Schweinestall und haben uns die kleinen Ferkel angeschaut. Um ca. 10 Uhr gab es dann Frühstück im Gruppenraum. Danach wurden wir in vier neue Gruppen aufgeteilt.
 
Eine Gruppe füllte Honig ab und bemalte Etiketten für Honiggläser. Währenddessen kümmerte sich die zweite Gruppe um die Tiere. Sie mussten zum Beispiel ausgemistet und gefüttert werden. Die dritte Gruppe kochte in der Küche das Mittagessen und backte einen Kuchen. Die gesammelten Eier wurden dann von der vierten Gruppe abgewogen, sortiert und schließlich in Eierkartons verpackt, die zum Schluss noch mit dem Haltbarkeitsdatum etikettiert wurden.
Dann gab es ein leckeres Mittagessen, nämlich Chili sin Carne mit Kartoffeln.
 
Danach habe ich meinen Mitschüler Jonas interviewt. Er war in der Gruppe "Stall" und hat gelernt, dass Tiere viel Aufmerksamkeit brauchen, zum Beispiel Stallausmisten und Tiere füttern. Es hat ihm Spaß gemacht, sich um die Tiere zu kümmern.
 
Zum Schluss gab es noch selbstgebackenen Apfelkuchen und dann sind wir wieder mit dem Bus und der Bahn zurück nach Northeim gefahren.
 

Schön war es!

Janne aus der Klasse 5m berichtet:

Was macht man auf dem Schulbauernhof?

Auf dem Schulbauernhof in Hevensen gibt es viele Aufgaben, die man machen kann. Zum Beispiel Tiere füttern, Stall ausmisten, Zäune bauen, Eier sammeln oder Kühe melken. Wenn man dort zu Besuch ist, kann man außerdem an verschiedenen Workshops teilnehmen. Bei diesen Workshops lernt man viel über das Leben und die Aufgaben auf dem Bauernhof. Diese werden von Mitarbeitenden des Hofes geleitet.

Die Idee des Schulbauernhofes ist es, Kinder an ein Bauernhofleben heranzuführen.

Grober Tagesablauf

Heute morgen haben wir uns alle auf dem Bahnhof in Northeim getroffen. Dann sind wir mit dem Zug nach Nörten-Hardenberg gefahren, dann hat uns ein Bus abgeholt, der uns nach Hevensen gebracht hat. Dann mussten wir noch ein Stück bis zum Bauernhof laufen. Als wir dort angekommen sind, haben wir erst die Schuhe gewechselt, weil wir auch in den Stall gehen wollten. Nach dem Schuheanziehen haben wir uns versammelt, wo uns erst die Hofregeln erklärt wurden. Nämlich, dass wir bei den Tieren ruhig sein und nicht herumschreien sollten, den Tieren gegenüber sollten wir respektvoll sein.

Anschließend wurden wir in Gruppen eingeteilt. Die einzelnen Gruppen haben jeweils die verschiedenen Tiere (Hühner, Schafe, Ziegen, Rinder und Schweine) gefüttert. Das Futter wurde grob gemahlen und anschließend den Tieren gegeben. Als alle Gruppen mit dem Füttern fertig waren, haben wir unser selbst Mitgebrachtes gefrühstückt. Nach dem Frühstück haben wir uns wieder versammelt und uns wurde erklärt, was wir als nächstes machen.

Es gab drei Möglichkeiten:

1. Kochen
2. Alles rund um die Hühner (Stall ausmisten und Eier sammeln)
3. Schweinestall ausmisten und die Tiere bespaßen

 

Beim Kochen wurde ein Obstteller bereitgestellt und angefangen, zu kochen. Es gab Nudeln mit einer Tomaten-Gemüsesauce und dazu einen Salat mit Gurken, Tomaten und Paprika.
Die Aufgaben der „kleinen Köche“ waren Gemüse schneiden und Sauce und Nudeln kochen. Dabei hatten sie Unterstützung von einer Mitarbeiterin.

Der Hühnerstall wurde fleißig ausgemistet und die Eier wurden aus den Nestern genommen. Dann wurden sie gesäubert, gewogen, gestempelt und nach ihrer Größe sortiert.

Die Schweine wurden nacheinander herausgelassen und dann wurde jeweils der Stall sauber gemacht. Außerdem wurde den großen Schweinen gezeigt, wo die Suhle ist. Durch die Suhle können sie sich abkühlen, sie finden es angenehm. Wenn die Schweine aus der Suhle kommen, schütteln sie sich ihren Dreck ab.

Nachdem wir diese Aufgaben erledigt hatten, gab es das selbstgekochte Mittagessen.

Nach dem Mittagessen durften wir den kleinen Ferkeln Namen geben. Mit einem Rundgang haben wir unseren Besuch abgeschlossen. Mit dem Bus und dem Zug sind wir wieder nach Northeim gefahren.

SCHÖN WAR ES !

Text: Janne Lenkewitz, Klasse 5m; Fotos: Busch

Zurück