Biologieunterricht in der Mittelstufe

Wie alt wird ein Regenwurm? Welches ist der größte Käfer? Wie schnell fliegt eine Libelle? Wie gut kann eine Biene sehen? Kann man durch Küssen schwanger werden? Warum werden die Blätter vieler Kastanienbäume schon im Sommer trocken und braun? Wie funktioniert Blutdoping? Was ist der Lotuseffekt?

Solche und ähnliche Fragen tauchen im Biologieunterricht der Mittelstufe immer wieder auf. In den vergangenen Jahrzehnten lagen die didaktischen Schwerpunkte des Biologieunterrichtes in dieser Klassenstufe eher auf monographischen Basisinhalten, d.h. ausgehend von exemplarischen Beispielen im Tier- und Pflanzenreich wurde die Formenvielfalt und ihre funktionale Angepasstheit an verschiedene Lebensräume betrachtet, wurden darüber hinaus vergleichende Betrachtungen morphologischer Formen angestellt als Vorbereitung auf den Evolutionsunterricht in der Oberstufe, wurden systematische Kennübungen aus Tier- und Pflanzenreich durchgeführt u.ä.

Die explosionsartige Zunahme an Kenntnissen und Erkenntnissen in der Biologie, die gespeist wird aus den vielfältigen Teilgebieten des Faches, der Biochemie und Molekulargenetik, der Biotechnologie und Gentechnik, der Neurobiologie, aus dem äußerst komplexen Gebiet der Ökologie, aus noch jüngeren Wissenschaftszweigen wie z.B. der Bionik und anderen Disziplinen der sog. „Angewandten Biologie“, hat mittlerweile eine Umorientierung der didaktischen Auswahlprinzipien für die Mittelstufe notwendig gemacht. Als Grundlage für das Schulcurriculum in der Mittelstufe gilt das Kerncurriculum I (Jg 5-10).

Sek II – Qualifikationsstufe

Für die Kursstufe gilt das Kerncurriculum für das Gymnasium - gymnasiale Oberstufe.

Arbeitsgrundlage für die Vorbereitung auf die Abturprüfung stellen die einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Biologie (EPA) dar.

Weitere jahrgangsbezogene Hinweise:
 
Ansprechpartner*in

Alle Mitglieder der Fachgruppe Biologie finden Sie hier.

 

Fachgruppenleitung: Mieke Westermann