Safer-Internet-Monat am Corvi
26. Februar 2026
Am 11.02.2026 nahmen die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs an einer Informationsveranstaltung zum Thema „Gefahren im Internet“ von Antonia Vloch (Landkreis Northeim) und Thomas Sindram (Polizei Northeim) teil. Der Jahrgang 8 wurde von der Anwältin Gesa von Schwerin zum Thema „Cybermobbing“ aus rechtlicher Sicht informiert.
Gefahren im Internet in Jahrgang 6
Till Fricke und Johanna Grothey aus der Klasse 6e berichten:
Zuerst stellten Frau Vloch und Herr Sindram uns mehrere Fragen. Sie wollten von uns wissen, wer einen Fernseher im eigenen Zimmer hat, wer eine Spielekonsole hat oder wer ein eigenes Smartphone hat. Dann sprachen wir über Bildschirmzeit und wie viel die meisten von uns vor einem Bildschirm sitzen – ob in der Schule an der digitalen Tafel oder zu Haus am PC.
Darauf erzählten uns die beiden, dass Apps wie zum Beispiel YouTube und TikTok, die viel von uns benutzen, eigentlich erst ab 14 oder 16 Jahren freigegeben sind. Zur Einrichtung muss man einen Account anlegen und Daten von sich preisgeben und das ist rechtlich erst ab einem gewissen Alter möglich. Die Vortragenden sprachen auch noch über Whatsapp und zeigten uns anhand von Chatverläufen, wie Mobbing bei Whatsapp zustande kommt. Da selbst beim Löschen von Nachrichten Chatveräufe zurückverfolgt werden können und sich einmal geteilte Nachrichten wiederum auf vielen anderen Endgeräten verbreiten können, ist eine einmal erstellte Nachricht nicht komplett löschbar. Auch KI spielt dabei eine Rolle. Solche Vergehen können dann auch rechtlich bestraft werden.
Das Fazit war daher: Mach dein Handy nicht zur Waffe.
Weitere Stimmen aus der Klasse 6e zu der Veranstaltung:
„Mir blieb im Gedächtnis, dass wir im Forum diesen Kurzfilm gesehen haben, wo sich zwei Kinder online verliebten und sich treffen wollten. Es kamen dann einfach zwei Erwachsene zum Treffen. Das Mädchen sagte: „Damit du mich erkennen kannst, trage ich ein rosarotes Kleid.“ Dann sagte der Junge: „Ich ziehe eine schwarze Jacke an.“ Zuerst wurden die Kinder gezeigt, dann entpuppte sich, dass sich zwei Erwachsene treffen.“ (Tamea, 6e)
„Das Internet ist gefährlich und es können sich z.B. fünfzigjährige Männer als Zwölfjährige ausgeben. Das Internet vergisst nie! Mir hat es gut gefallen.“ (Lina, 6e)
„Man soll sein Handy nicht als Waffe benutzen. Es war sehr cool!“ (Muhammed, 6e)
„Mir hat es gefallen, weil auf viele unserer Fragen eingegangen wurde.“ (Marlon, 6e)
„Man kann sein Handy als Waffen nutzen, wenn man verbotene Sachen macht. Ganz viele Apps haben Altersbegrenzungen, die man am besten einhalten sollte!“ (Aron, 6e)
Law 4 school im Jahrgang 8
Digitale Gewalt ist längst Teil des Alltags vieler Kinder und Jugendlicher. Sie zeigt sich in unterschiedlichen Formen – etwa als Cybermobbing, Verletzung des Rechts am eigenen Bild, Verbreitung von Nacktbildern (auch mithilfe von KI), sexuelle Belästigung, Sextortion, Cybergrooming oder Cyberstalking. Die Folgen für Betroffene sind oft gravierend: Angst, Hilflosigkeit und starke psychische Belastungen können das Leben nachhaltig beeinflussen. Gleichzeitig kommen Kinder immer früher mit digitalen Medien in Kontakt – häufig ohne ausreichende Begleitung und Aufklärung. Die Schüler und Schülerinnen des 8. Jahrgangs hatten die große Chance, an dem gewinnbringendem Konzept von Law for School teilzunehmen.
Inhalte der Onlineveranstaltung waren z. B.:
Wir freuen uns schon sehr, dass Schülerinnen aus den 8. Klassen im Rahmen des Wir für Euch-Projektes ihre Kenntnisse zum Thema auch aus rechtlicher Sicht an die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs weitergeben werden.
Text: Nils Sommerfeld; Fotos: Sommerfeld/ Nolte






