Mit Greifzange und Handschuhen
Am Donnerstag, den 5.3.26, befreite die Klasse 7a im Rahmen einer Bio-Stunde mit ihrer Bio-Lehrerin Marlene Rohde die Northeimer Wall-Anlagen vom Müll. Zuerst erhielten wir Greifzangen und Handschuhe, da wir den Müll nicht mit bloßer Hand anfassen wollten. Und weil nicht überall ein Mülleimer steht, haben wir uns auch noch mit Müllbeuteln ausgerüstet
und dann ging es auch schon los.
Auf dem Weg durch Northeim fanden wir einige Sachen, die nicht in die freie Umwelt gehören. Aber der Standard war natürlich auch mit dabei, wie Zigarettenstummel, Plastiktüten, aber leider auch einige Glasflaschen waren mit von der Partie. Unser absolutes Highlight von unserem Tag war aber ein Döner – der war sogar noch warm! Das hat echt keinen Spaß gemacht, dieses Fleischprodukt vom Boden in einen Müllsack zu packen.
Aber Plastik ist natürlich der Endboss der Natur. Wusstet ihr, dass sich Plastik Jahrzehnte lang nicht zersetzt? Es bleibt immer Mikroplastik zurück, was wir dann sogar selbst essen. Ja, richtig gelesen! Wir werfen Plastik ins Wasser – es zersetzt sich in Mikroplastik – die Fische essen es – wir essen die Fische!
Und schon ist Mikroplastik in unserem Blut, und das ist sehr schlecht für die Gesundheit. Deswegen passt auf, dass ihr euren Müll immer in Mülleimer werft und dann könnt ihr auch direkt achten, ihn zu trennen. Vielen Dank für eure Unterstützung.
Text: Johanna Moormann, 7a; Fotos: Rohde






