Besuch aus Spanien!

23. Februar 2026

Am Samstag haben wir unsere Austauschschülerinnen aus Écija am Bahnhof in Northeim begrüßt.
 
Der Aufenthalt wird für die spanischen Schülerinnen im Rahmen von Erasmus+ gefördert und widmet sich dem Thema Europa.
 
Trotz der kurzen Zeit ist das Programm dicht: gemeinsame Aktivitäten in Northeim und Göttingen, eine Projektwerkstatt zu europäischen Fragen sowie eine Umweltaktion im Wieterwald im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
 
Zum Abschluss steht eine gemeinsame Fahrt nach Berlin an. Der Rückbesuch in Spanien folgt Anfang Mai.
 
Wir freuen uns sehr, erstmals einen Schüleraustausch mit einer spanischen Schule durchzuführen, und wünschen allen Beteiligten viele bereichernde Erfahrungen.

21./22. Februar 2026

Nach einem herzlichen Empfang ging es direkt in die Mensa, wo ein liebevoll vorbereitetes Buffet die erste Gelegenheit bot ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen. Anschließend startete das Austauschleben in den Gastfamilien – mit Alltag, Sprache und vielen neuen Eindrücken.
 

23. Februar 2026

Am 23. Februar 2026 nahmen die Austauschschülerinnenan einer Umweltschutzaktion im Northeimer Mittelwald teil.

24. Februar 2026

Encuentro intercultural en acción: Lernen mit unseren Austauschschülerinnen aus Écija
Im Jahrgang 9 durften wir zehn Austauschschülerinnen aus Écija bei uns begrüßen. Diesen besonderen Besuch nutzten die beiden Spanischkurse bei Herrn Suslik und Frau Kehl-Lotfalipour für ein gemeinsames Projekt, das Sprachpraxis und interkulturelles Lernen auf lebendige Weise miteinander verband.

In einem offenen Arbeitsformat über zwei Doppelstunden entwickeln die Schülerinnen und Schüler, jeweils unterstützt von einer spanischen Austauschschülerin als sprachliche und kulturelle Beraterin, ein authentisches Rollenspiel. Dargestellt werden soll eine realistische Begegnung zwischen deutschen und spanischen Jugendlichen – mit mindestens einem Moment kultureller Unterschiede, eines Missverständnisses oder einer Überraschung.

Inhaltlich greifen die Gruppen typische Alltagssituationen wie Begrüßungen, Essenszeiten, Schulalltag oder Freizeit auf. Dabei sollen kreative und realitätsnahe Szenen entstehen, in denen kulturelle Unterschiede sichtbar und anschließend reflektiert wurden.

Die Austauschschülerinnen aus Écija unterstützen die Gruppen bei Formulierungen, erklären, was sprachlich natürlich klingt und bringen ihre eigenen kulturellen Erfahrungen ein. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie bereichernd echte Begegnungen für den Fremdsprachenunterricht sind – sprachlich wie kulturell.
 

Text, Fotos: Span. Austauschteam

26. Februar 2026

Workshop zu Why the EU matters und Abschiedsbuffet
 
Am Donnerstagvormittag nahmen unsere Gäste weiterhin am Unterricht teil und schlossen gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnern/innen den Workshop zu Why the EU matters ab. Die im Rahmen des Workshops entstandenen Sketche (Beispiele für ein dystopisches Szenario beim Zerfall der EU) wurden am Nachmittag bei einem gemeinsamen Essen mit den Eltern präsentiert. Dabei gab es bereits erste Abschiedsmomente, denn für die Eltern hieß es am Donnerstag „Adiós“ – auch wenn der Austausch für die Schüler/innen noch bis Samstag weiterging. Am Freitag stand eine gemeinsame Exkursion nach Berlin auf dem Programm.
 

Text: Suslik, Fotos: Opazo

27. Februar 2026

Berlinfahrt bei strahlendem Sonnenschein

Am Freitagmorgen um 7:36 Uhr begann unser Ausflug nach Berlin. Nach einem kurzen Stopp im Hostel, um das Gepäck abzulegen, ging es direkt weiter zum Reichstagsgebäude. Dort besichtigten wir die Kuppel und erhielten mithilfe von Audioguides erste Informationen zu den umliegenden Bauwerken – begleitet von einem beeindruckenden Panoramablick bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften 17 Grad. An den verschiedenen Stationen unserer Tour hielten die Corvinianer/innen kurze Vorträge, um unseren Gästen aus Spanien die deutsche Geschichte näherzubringen, die Berlin und die ganze Bundesrepublik in vielerlei Hinsicht geprägt hat. Nach dem Reichstagsgebäude führte uns der Weg zum Brandenburger Tor und weiter zum Holocaust-Denkmal. Dabei wurden unter anderem die Teilung Deutschlands und Berlins, die Bedeutung der Demokratie und Transparenz im Reichstagsgebäude, die Rolle des Brandenburger Tors als Symbol der Einheit sowie die Erinnerungskultur rund um den Nationalsozialismus und den Holocaust thematisiert. Auf diese Weise erhielten die spanischen Schüler/innen einen tiefen Einblick in eines der wichtigsten Kapitel deutscher Geschichte.

Zwischen Hackeschem Markt und Alexanderplatz legten wir unsere Mittagspause ein, von wo aus wir in Kleingruppen Berlin Mitte erkunden konnten. Am frühen Abend ging es weiter zur East Side Gallery, dem längsten erhaltenen Abschnitt der Berliner Mauer. Der Spaziergang entlang der bemalten Mauer und ein weiterer Halt am Spreeufer, wo man den schönen Sonnenuntergang beobachten konnten, rundeten den Tag in frühlingshafter, beinahe sommerlicher Atmosphäre ab. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen in einem mexikanischen Restaurant.
 

28. Februar 2026

Abschied

Am Samstagmorgen hieß es schließlich Abschied nehmen – bis zum Wiedersehen im Mai, wenn der Rückbesuch in der spanischen Stadt Écija ansteht. Wir blicken auf eine ereignisreiche und bereichernde Woche zurück und freuen uns, Teil dieses interkulturellen und unvergesslichen Austauschs gewesen zu sein.

Texte: Anna Dorothea Muß, Klasse 9a; Fotos: Suslik und Zurera Muñoz

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