Studentinnen der Slavistik führen in das Russland des 19. Jahrhunderts ein
Das zweite Semester der Grund- und Leistungskurse im Fach Geschichte am Corvinianum begann unorthodox: In allen 4-stündigen Kursen informierten 2 Studentinnen der Slavistik aus Göttingen in einer Präsentation über Russland im 19. Jahrhundert. Durch diese besondere Einführung in das neue Semesterthema „Sowjetunion“ wurden insgesamt 12 Kurse erreicht. Im Anschluss an die Präsentation stellten die beiden verschiedene Studiengänge und -inhalte des Slavistik-Studiums vor.
Das Slavische Seminar der Universität Göttingen kommt dadurch der durch das Kultusministerium auferlegten Verpflichtung nach, für das Studium der Slavistik zu werben. Ursprünglich waren den Schulen Arbeitsgemeinschaften angeboten worden. Der flächendeckende Auftritt im Geschichtsunterricht war eine Idee des Geschichtslehrers und studierten Slavisten Hans Harer. Nach Aussage des Seminars geschah die Zusammenarbeit zwischen Seminar und Schulen in dieser Form nur in Northeim. Das verbindliche Zentralabitursthema legte diese Umsetzung nahe.
Die Kooperation zwischen dem Corvinianum und dem Slavischen Seminar hört damit nicht auf:
- Maria Bah steht bei Bedarf für einige Stunden Russisch-Reisekurs zur Verfügung. Interessenten (es kann auch eine kleine Gruppe sein) melden sich bitte bei Herrn Harer, der die Verbindung herstellen wird.)
- Joanna Balys, die neben Russistik auch Polonistik studiert, wird nach Ostern im Seminarfach von Hans Harer einen Crash-Kurs Polnisch anbieten und den Kurs auf seine Krakaufahrt vorbereiten.

Joanna Balys vor der ersten Folie ihrer Präsentation, die das Slavische Seminar Göttingen zeigt.
Wessen Interesse an Studium der slavischen Sprachen geweckt ist, der informiere sich auf der Homepage (Slavisches Seminar).
Hans Harer
