Gewässeruntersuchung Q2
Gewässergütebestimmungen dienen dazu, die Qualität eines Baches, eines Flusses oder eines Sees zu ermitteln, um daraus abzuleiten, welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um diese zu verbessern.
Diese
praktische Aufgabe erhielten die Biologiekurse der Oberstufe, da sie im
Rahmen der Schwerpunktthemen für das Zentralabitur 2010 und 2011 zu
erledigen galt. So machten sich die Schüler in kleinen Gruppen oder
mit dem gesamten Kurs auf den Weg zu selbst gewählten Fließgewässern des
Landkreises, welche z.B. die Düne in Langenholtensen, die Moore in
Moringen und die Rhume in Northeim waren, um diese zu untersuchen.
Das
hieß, es mussten z.B. die Temperatur, der Gewässerverlauf, die Tiefe
und das Strömungsbild, aber auch die im Fluss oder Bach lebenden Tiere
untersucht werden. Des Weiteren wurden in einer späteren Untersuchung in
der Schule der pH-Wert und der Gehalt verschiedener Stoffe im Wasser
bestimmt. Zusammengefasst erhielten wir Werte über die Strukturgüte, die
biologische Gewässergüte (Saprobienindex) und die chemische
Wasserqualität.
Anschließend erfolgte die Auswertung der Untersuchung. Diese erwies sich durch das von der Biologielehrerin Melanie Sommer bereitgestellte Material als eine einfache und schnell gelöste Aufgabe. Unser Ergebnis war je nach Bach sehr unterschiedlich. Teilweise konnten Verunreinigungen auf angrenzende Felder, Gärten, Freizeitsportanlagen, Straßen oder das Klärwerk zurückgeführt werden. Wenig artenreiche Bachabschnitte bieten deswegen kaum Lebensraum, weil sie begradigt und einseitig und zu schmal bepflanzt sind, bzw. eine verschlammte Bodensohle aufweisen, die kaum Rückzugsmöglichkeiten bietet. Möglichkeiten der Verbesserung wurden beispielsweise darin gesehen, Bachverläufe zu verlängern, Sohlgleiten und Strömungslenker einzubauen, Randstreifen einzuführen die Belastungen durch Dünge- und Spritzmittel zu vermindern und letztendlich die Öffentlichkeit intensiver über die Gewässer und Ihre Bedeutung aufzuklären.
Zusammenfassend kann man
sagen, dass die Aufgabe den Schülern mit viel Spaß bei der Ausführung
einiges Wissen über die Gewässer der Region vermittelt hat. _Caroline Hamka








